Archiv für die Kategorie » Liebe Freunde «

Ausgerechnet das Kreuz (2/10)

Freitag, 2. April 2010

Liebe Freunde, ausgerechnet das Kreuz ist das Symbol für das Christentum geworden. Wo doch das Kreuz an die dunkelste Stunde für Jesus Christus erinnert. Von Folter schwer gezeichnet, schleppt sich Jesus mit dem Querbalken auf den Schultern zu seiner Hinrichtung. Unter Spott und Hohn sind wenig später die Hammerschläge zu hören, mit denen Jesus an den gekreuzten Balken angenagelt wird. Da hängt er dann für Stunden nackt, schwer atmend, durstig und stirbt einen elenden Tod. „Du hast anderen geholfen, jetzt hilf dir selbst“. „Bist du der Sohn Gottes, wie du gesagt hast, dann zeig es und steig vom Kreuz herunter“. So tönen die Spottrufe. Jesus leidet still. Er betet zu Gott und stirbt mit dem Ausruf: „Es ist vollbracht“. weiter…

Die wesentlichen Fragen des Lebens finden ihre Antworten nur in der Begegnung mit dem wahren Gott (4/09)

Mittwoch, 30. September 2009

Liebe Freunde, im Laufe der Jahre wird mir eins immer klarer: Die wesentlichen Fragen des Lebens finden ihre Antworten nur in der Begegnung mit dem wahren Gott. Bis zum Ende gedacht, steht jeder Mensch vor der Alternative: Entweder ist mein ganzes Leben ein sinnloses Dahintreiben, das höchstens vorübergehendes Wohlergehen bringen kann, oder es ist die Vorbereitung auf die große Begegnung mit Gott, den wir so erkennen sollen, wie er in Wahrheit ist und wie er uns schon lange kennt. Christsein heißt dann: Ich weiß, dass mir Jesus durch sein Kommen und sein Sterben eine Begegnung ermöglicht, in der ich Gott als meinen Vater und Retter erkenne. Ich muss ihn dann nicht mehr als Richter fürchten. Und jetzt bekomme ich auf den verschiedenen Wegen meines Lebens einen Vorgeschmack im täglichen Kennenlernen der Liebe Gottes. weiter…

Gott und sein Haus (3/09)

Donnerstag, 6. August 2009

Liebe Freunde, vielleicht besuchen Sie auf einer Urlaubsreise in diesem Sommer auch irgendwo eine schöne Kirche. Ein imposantes Gebäude, das schon von außen den Blick nach oben zieht, und das uns drinnen spüren lässt, wie klein wir Menschen sind. Bilder, Symbole und Altäre mögen uns an die eine oder andere biblische Begebenheit erinnern. Und vielleicht lesen Sie auch irgendwo ein Schild, das Sie darauf aufmerksam macht, dass es sich bei diesem Gebäude nicht nur um ein Kulturgut, sondern um ein Haus Gottes handeln soll. Sie lesen da, dass Sie jetzt heiligen Boden betreten haben und vielleicht ist sogar der Ausruf Jakobs aufgedruckt (1Mose 28,17): „Wie heilig ist diese Stätte! Hier ist nichts anderes als Gottes Haus, und hier ist die Pforte des Himmels“. Aber finden wir die Heiligen Stätten der Christen wirklich in Gebäuden oder an geschichtsträchtigen Orten?

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Nichts ist unmöglich (1/09)

Donnerstag, 12. Februar 2009

Liebe Freunde …

… muss der Mensch nicht immer wieder in seine Grenzen gewiesen werden? Höher, schneller, weiter will er hinaus, und wenn es nicht mehr geht, dann kann man mit Tricks nachhelfen. Und immer klüger wird er doch auch, oder? Bis er schließlich mindestens so klug ist wie Gott. Oder darf’s noch ein bisschen mehr sein? Wir könnten Gott manchen Ratschlag geben. Die menschlichen Möglichkeiten sollen am besten durch nichts beschränkt werden. Nun sollte man meinen, der fromme Mensch sei bescheidener und wisse, wo seine Grenzen liegen. Aber das Gegenteil scheint auch hier der Fall zu sein. Da wollten Menschen in der Kirche vor nicht langer Zeit „die Schöpfung bewahren”. Als Symbol diente ihnen eine mehrere Meter große aufgeblasene Weltkugel, die ein paar Dutzend von ihnen auf ihren ausgestreckten Armen hochhielten. „Die Schöpfung bewahren”, das klingt gut, fast göttlich. Menschlich hätte man wohl sagen müssen: „Wir wollen uns bemühen, Gottes Schöpfung in Zukunft weniger durch unseren Mutwillen zu schaden”. weiter…